Die craniosacrale Biodynamik ist eine ganzheitliche, ressourcenorientierte Körperarbeit, die ihren Ursprung in der Osteopathie hat.

Obwohl craniosacrale Biodynamik nicht symptomorientiert arbeitet, kann sie bei mannigfaltigen Krankheitszuständen zur Gesundung bzw. Linderung beitragen.

Eine Liste von Indikationen finden Sie hier

Der Biodynamische Aspekt dieser Arbeit stellt die Selbstheilungskräfte des Klienten deutlich in den Vordergrund und orientiert sich zum Gesunden.

Mehr Informationen zum Thema Craniosacrale Biodynamik finden sie auf der Webiste meines Ausbildungsinstituts

INSTITUT FÜR CRANIOSACRALBALANCING ®

Leider ist der Begriff der Craniosacralen Biodynamik in Deutschland immer noch recht unbekannt. Hingegen scheint jeder hier zu wissen, was er von einem Osteopathen erwarten kann.

Aus diesem Grund werde ich hier versuchen etwas Klarheit in die einzelnen Begrifflichkeiten zu bringen.

In Deutschland kann sich jeder Osteopath nennen, was jedoch kaum Aussagekraft über den Qualitätsstandart seiner Ausbildung hat.

Die heute übliche Osteopathie setzt sich aus folgenden Unterabteilungen zusammen:

Parietale Osteopathie:

beschäftig sich mit den Strukturen von Muskeln, Bändern und Knochen

Viscerale Osteopathie

befasst sich mit der Behandlung der inneren Organe

Craniosacrale Osteopathie

befasst sich mit der Behandlung des Schädels, des Rückenmarks, der Hirnhäute und des Kreuzbeins

In Deutschland werden an seriösen Schulen diese Diagnose und Behandlungsmethoden über Jahre in einem viele hunderte Ausbildungsstunden umfassenden Programm gelehrt.

Die sogenannte Craniosacraltherapie hat ihren Ursprung in diesem letzteren Zweig, der craniosacralen Ostepathie, und geht im wesentlichen auf den amerikanischen Osteopathen Dr. John E. Upledger zurück. Upledger hat daraus eine eigenständige Behandlungsform kreiert, die sich einzig auf die craniosacralen Aspekte der Behandlung konzentriert. Diese Ausbildungen  sind häufig wesentlich weniger Umfangreich als was gängige Osteopathieschulen anbieten. Meine erste Berührungen mit dieser Arbeit waren auch über das Upledger Institut Deutschland und liegen inzwischen knapp 20 Jahre zurück.

Inzwischen gibt es jedoch Weiterentwicklungen sowohl der Craniosacraltherapie als auch der Osteopathie, die sich wieder etwas mehr zu den Wurzeln der beiden Methoden orientieren.

Der Begriff Biodynamik geht wohl auf einen weiteren amerikanischen Osteopathen, Dr. James Jealous zurück. Er enteckte Gemeinsamkeiten in der Arbeit von Dr. William Garner Sutherland und einem Deutschen Embyologen Prof. Dr. Erich Blechschmidt der von den Embryo formenden Kräften, den sogenannten biodynamischen Stoffwechselfeldern sprach. Mit diesen formenden und Lebenserhaltenden Kräften und Feldern scheinen auch entsprechend arbeitende Osteopathen und Craniosacraltherapeuten in Kontakt zu sein, die somit den Begriff Biodynamik für sich entnommen haben.

Was macht jetzt den Unterschied in der Biodynamik?

Wir sind uns bewußt dass wir weniger mit der Struktur selbst als vielmehr mit den innewohnenden und die Stuktur formenden Kräften arbeiten.

Wir sind uns der unermesslichen inneren Intelligenz der Systeme unserer Klienten bewusst und versuchen weniger „Fehler“ und „Läsionen“ zu korrigieren und kooperieren stattdessen mit den innewohnenden uns gesund und lebendig haltenden Kräften.